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Die Vielfalt der Landschaften und das Wetter haben Wallonien natürliche Reichtümer verleiht. Wir laden Sie deswegen dieses Jahr ein, dieses einzigartige natürliche Erbgut zu entdecken.
Diese Natur, die Spaziergänger und Touristen schon gut kennen, können Sie dank der tausende von Kilometers von markierten Wanderwegen zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Pferd entdecken…
Bis vor kurzem war der Wald nur für seine wirtschaftliche Funktion betrachtet. Nur ab den 60er Jahren wird der Wald zu einem Ort für Freizeit und Anfang der 70er Jahre spielt er eine soziale Rolle und wird zu einem Ort der Entspannung mit der Gründung von Empfangsstätten, von didaktischen Wegen und Museen.
Zwischen 1866 und 2006 ist die Waldfläche ständig gewachsen. Innerhalb 140 Jahre ist sie von 315.648 ha auf 544.800 ha gestiegen. Etwa 80 % der belgischen Wälder liegen in Wallonien und etwa 1/3 des Landes ist (32%) bewaldet. Mehr als 60 % des wallonischen Waldes befindet sich in den Ardennen.
Der wallonische Wald ist sehr vielfältig. Es hängt von seiner Geschichte, seiner geographischen Lage und seiner heutigen Verwaltung ab. Zahlreiche Baumarten sind dort zu finden, mit vor allem Laubbäumen (53 Arten - 52% des wallonischen Waldes). Insgesamt findet man in Wallonien 355 Baumarten, sowie 32 Saugtier-, 75 Vögel-, 8 Amphibien- und 4 Reptilarten.
Die Wallonische Region hat eine hochfliegende Politik im Bereich des Umweltschutzes. Sie hat deswegen geschützte Zonen abgegrenzt, die je nach Ziel über einen anderen Status verfügen. NATURA 2000 (13% Walloniens), die Natur- und Waldreservate, die feuchten Zonen, die unterirdischen Gängen, die Stätte unter Denkmalschutz und die Nationalparks gehören dazu. Es gibt 9 Nationalparks (19% Walloniens). Ihr Ziel: das natürliche, kulturelle und bebaute Erbgut zu schützen sowie das Wohlbefinden der Bevölkerung und die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Gegend zu garantieren.

